FN
1
Siehe zu diesem Thema auch den Beitrag von Christoph
Louven in diesem Band zur systemischen Analyse der Klangaufnahmen des
besprochenen Objekts.
FN 2
Siehe hierzu: Schaeffner
(1951:1ff.), Husmann
(1952:47), Collaer
(1979:10), Tran van Khe
(1982:22ff.)
FN 3
Schnitger (1940:372ff.)
FN 4
Ijzerman (1897),
Westenenk (1913),
Schnitger (1936 &
1939), Soekmono (1970:82; nach Navis
(1986:10))
FN 5
Amran (1981:11ff.)
FN 6
Joustra (1923:73)
FN 7
In dieser "korte verklaring" erkannten die lokalen Fürsten des
besprochenen Gebietes schließlich die niederländische Kolonialregierung
an. Siehe Amran (1981:12).
FN 8
Joustra (1923:10ff.)
FN 9
Joustra (1923:27)
FN 10
Den Mitteilungen Hanefis zufolge begleitete er Pak Boestanoel Arifin
Adam 1986 und 1987 auf den Exkursionen nach Talang Anau. Der Forschungsbericht
wurde von B.A. Adam erstmalig unter dem
Titel: "Talempong. Musik Tradisional Minangkabau" im Jahre 1987 der ASKI
als Forschungsbericht (laporan penelitian) übergeben. Einige
Zeit später wurde der Aufsatz in Überarbeiteter und gekürzter
Form in der Fachzeitschrift SEPERTI. JURNAL MASYARAKAT MUSIKOLOGI INDONESIA
(1,1/1990: 53-75) publiziert. Auch von diesem Aufsatz liegt mir ein Exemplar
vor, welches mir freundlicherweise von Herrn Prof. Rüdiger Schumacher
zur Verfügung gestellt wurde. Leider enthält dieser spätere
Aufsatz nur einen kurzen Verweis auf die Existenz des talempong batu
(S.71); weitere Ausführungen hierzu wurden gestrichen. Ich möchte
mich an dieser Stelle herzlich für die kollegiale Hilfe bei Prof.
Schumacher und Drs. Hanefi bedanken.
FN 11
Weiteres zu Aufbewahrungsort siehe im nachfolgenden Text
FN 12
Beim Klangbarren Nr. II ist eine Beschädigung nicht auszuschließen
FN 13
Mehr hierzu in den Ausführungen Christoph
Louvens in diesem Band
FN 14
B.A.Adam (1987:16f.) will in der
Anordnung der Megalithen die Umrandung eines medan nan bapaneh (BI:
medan yang berpanas = etwa: "ein von der Sonne beschienener Platz")
erkannt haben. Derartige Plätze dienten früher der Gemeinschaft
als Rats- und Versammlungsplätze wie auch als kulturelle Veranstaltungspätze.
FN 15
Tanner (1972:27)
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Diese Annahme wird durch eine Mitteilung gestützt, die Hanefi
in November 1995 noch in Talang Anau erhielt. Demzufolge soll es sich bei
jenem Syamsuddin, Tuanku Nan Ilang um einen 'seorang Syekh (ulama
Islam)', also einen hochangesehenen islamischen Gelehrten (syekh
oder ulama) gehandelt haben.
FN 17
Navis (1986:20)
FN 18
Schnitger (1939:38ff.)
FN 19
Schnitger (1939:39ff)
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Heutige Lesart in der Baso Minang "datuk"; mit der inhaltlichen
Bedeutung eines Lineage-Oberhauptes mit speziellen Rechten und Pflichten
innerhalb der adat-Ordnung.
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Siehe hierzu ausführlich z.B. Tanner
(1972:25)
FN 22
Dieses Amt entstand in der Kolonialzeit und stellte ein Bindeglied
zwischen den lokalen Lineage-Oberhäuptern und der niederländischen
Kolonialverwaltung dar. Die wali nagari wurden von den Oberhäuptern
der lokalen Lineages aus ihrem Kreise gewählt und von den Niederländern
akreditiert und bezogen auch ein Gehalt von Letzteren. Für dieses
Amt besteht in der Baso Minang ebenfalls die Bezeichnung angku
palo (= tuangku kepala).
FN 23
Eine interessante Beobachtung betreffs dieser Frage macht B.A. Adam
in seinem Forschungsbericht von 1987 (S.15). Dort heißt es, daß
das Gebiet von Talang Anau noch während der Zeit der Niederländer
zum Gebiet der Laras Koto Laweh gehörte. Die soziale Gemeinschaft
dieses Gebiets erhebe bezüglich des Sitten und Gesetzes-Codex den
Anspruch, in einer Abstammungslinie mit den Laras Munka, Laras
Mahat und Laras Muara Takus zu stehen.
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Navis (1986:5ff.)
FN 25
Nooteboom, C.: Sumatra dan Pelayaran di Samudera Hindia. Jakarta, Bhratara
(1972:20).
FN 26
Siehe hierzu: Yule & Bemmann
(1988:41ff.)
FN 27
Ein Detail, das Sachs (1940:240)
in sehr ähnlicher Form in Verbindung mit der Beschreibung inhärenter
spiritueller Kräfte von Gongs anführt.
FN 28
Etwas abweichend von den mir mitgeteilten Informationen gibt B.A. Adam
(1987:20f.) an, daß von der Mitte der Grube ein in die Erde
führender Gang abgegangen sein soll. Dieser habe zu einem weit außerhalb
des Dorfes es ist von etwa 1,5 Kilometern die Rede gelegenen Tümpel
namens aiean danau geführt. Ich gehe davon aus, daß es
sich in beiden Berichten um die gleiche Mündung handelt. Die Entfernungsangabe
von 1,5 Kilometer erscheint mir zu groß, doch hat Pak Boestanoel
die Entfernungsangaben möglicherweise anhand mündlicher Mitteilungen
verzeichnet.
FN 29
Nach B.A.Adam (1987:20) habe die
Einwohnerschaft von Talang Anau die Verbindung zwischen der Grube unter
dem talempong batu und dem aiean danau festgestellt
indem man ein Küken in den Gang unter dem Lithophon habe laufen lassen.
Dieses sei dann später am aiean danau wiedergefunden worden.
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Siehe hierzu z.B. Guillot, Ambary &
Dumarçay (1990:63) zum watu gigilang von Banten.
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Navis (1986:10ff.)
FN 32
Siehe z.B. Hoskins (1988:120ff.)
FN 33
In diversen indonesischen Regionalsprachen beringin, baringin
oder waringin genannt (lat.: ficus benjamina). In Europa auch unter
der englischen Bezeichnung Banyan-tree bekannt.
FN 34
Eine für diese Baumspezies in vielen asiatischen und insbesondere
südostasiatischen Kulturen häufig anzutreffende Konnotation.
Sehr häufig markieren derartige Bäume auch das topographische
und spirituelle Zentrum alter menschlicher Siedlungen in diesem Kulturraum.
FN 35
Adam (1970:4ff.)
FN 36
In der Baso Minang auch darek oder luhak nan
tigo genannt.
FN 37
In der Baso Minang auch pasisie und im übertragenen
Sinne auch gelegentlich als rantau (etwa: "Fremde") bezeichnet.
FN 38
Siehe z.B. Kubik (1988) zum Spiel
der akadinda, balafo und amadinda.
FN 39
Siehe hierzu Draeger (1972:143ff.),
Cordes (1990:91ff.) und Pätzold
(1997:Kapitel 2.3. (S.163-174; diverse Stellen).
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Die Minangkabau bekennen sich heute weitgehend zum Islam.
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Bellwood (1992:105ff.)
FN 42
Der bei Bellwood beigefügten
Karte zufolge ist hiermit wohl der Kerinci-See in der südlich an die
Provinz West-Sumatra angrenzenden Provinz Jambi gemeint.
FN 43
see the article of Christoph Louven
in this publication